15.08.26 Reil
Diese Hitze… und Feuer!
Das macht einen ja wahnsinnig, uns zumindest sehr lätschig. Nach einem Frühstück bei gerade noch auszuhaltender Hitze, wird es aber echt unangenehm. Wir nutzen den halben Tag fürs nichts tun.
Nur ich hatte zwischendrin ein bisschen zu tun, musste mal kurz die Alde Verkleidung an der Fahrertür abbauen, da Mara in der Nacht ein wenig unwohl war hatte sie an dieser ungünstigen Stelle etwas verloren….., das musste natürlich wieder entfernt werden. Ebenso musste unsere Matte vom Eingang gewaschen werden.
Hat bei 37 Grad nicht gerade Spaß gemacht. Nach einer Stunde in der prallen Sonne brauchte ich aber wirklich eine Pause.
Wenigstens kam morgens der Bäcker vorbei, Birgit hat Kirschstreusel gekauft, den gab’s zur Belohnung. Als dann auch noch der Eiswagen vorbei schaut, hab ich mich nochmal belohnt.

Dann gab es noch einen Schreck am Nachmittag: Es riecht nach Feuer und überall ist Qualm und beißender Brandgeruch. Es scheint aus den Weinbergen bzw.. dem Wald drumherum zu kommen.Der ganze Stellplatz ist besorgt.
Ich wähle den Notruf der Feuerwehr und bin 1,5 min in der Warteschleife bis jemand abnimmt und uns erklärt die Feuerwehr sei schon vor Ort, zudem wurde durch den aufkommenden Wind der Qualm aus Dem Hohen Venn hir herüber geweht, erklärt mir die Dame am Notruf. Nicht lange da ploppte auch die Nina App mit lautem Sirenengeheul auf.
1,5 min Warteschleife beim Feuerwehrnotruf….. da wünscht man sich ja so oder so keinen ernsten gesundheitlichen Notfall!
Nachmittags fahren wir zu unseren seit 25 Jahren bestehenden Winzerfreunden Helmut und Friedchen.
Auf dem Weg zu ihnen stoppen wir für ein kühles, leckeres Bier an einem Biergarten.


Wir sitzen zusammen und es gibt viel zu erzählen, schließlich haben wir uns seit über einem Jahr nicht mehr gesehen. Für Ihr hohes Alter sind die Beiden echt noch fit und vor dem Haus und dem im Garten angrenzenden Weinberg können wir die Trauben für den neuen Wein bewundern. Den gab es dann auch im kühlen Weinkeller zu probieren, allerdings noch aus den letzten Jahren.




Schön war’s. Auf dem Rückweg zum Hodgi und den Hunden ( sie warten im klimagekühlten Hodgi) machen wir einen Stop an der Mosel. Sie hat dank der vielen Staustufen noch beachtlich viel Wasser, so dass die Schiffe hier noch fahren können.

Hunde raus, dann haben wir einen Tisch im Restaurant „Linde“….. es war wieder hervorragend.

Einen Ort weiter – in Pünderich findet die jährliche wiederkehrende Weinkirmes statt, dort wollten wir eigentlich noch hin, entscheiden uns aber dagegen.
22 Uhr soll das Feuerwerk starten, so fahren wir mit Bo und Petra und Birgit 3 km die Mosel entlang. Vis-a-vis der Kirmes sitzen wir am Ufer, jetzt ist es endlich nicht mehr so heiß und warten auf das nicht stattgefundene Feuerwerk. Vermutlich wurde es wegen der Trockenheit abgesagt. 



Schön war der Ausflug in der Nacht trotzdem. Auch Bo hatte endlich mal die Möglichkeit seinen Bewegungsdrang zu stillen.
Der Tag war rundherum gelungen.

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